Norwegen - reisemobil-routen.de
2500 Kilometer
4-5 Wochen
Mai bis Oktober
Auf zum Nordkap

Ausreichend Zeit einplanen... Vorweggesagt, die Reise zum legendären Nordkap, dem „fast“ nördlichsten Punkt Europas kann man nur stressfrei durchführen, wenn mindestens vier bis fünf Wochen zur Verfügung stehen. So bleibt ausreichend Zeit für unbeschreibliche Reisetage nördlich des Polarkreises, im Reich der Mitternachtssonne! Die Route beginnt in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Hier sollte man sich auf das lebendige Zentrum mit seinen Prachtbauten und den hypermodernen Neubauten beschränken. Hochrangige Attraktionen wie das Wikingerschiffmuseum oder die Schanze Holmenkollen sind zahlreich. Sicherlich etwas unzufrieden verlässt man Oslo und gelangt im weiteren Verlauf an den rund 100 Kilometer langen Mjösasee. Hier lockt die Olympiastadt Lillehammer die Camper an. Sportstätten und Museen erinnern an die Winterspiele von 1994. Durch das idyllische und breite Gudbrandsdal geht es für den Reisemobilisten weiter gen Norden. Die Tage werden länger und die Regionen einsamer. Von der E6 bieten sich Abstecher in den Rondane Nationalpark und den Dovrefjell Nationalpark an. Nach den Naturerlebnissen wird man sich auf den Rundgang in Trondheim freuen. Die Silhouette der Stadt markiert der mächtige Nidarosdom (1), die bedeutendste Kirche in Skandinavien.
Weiter auf der E6... Über die Europastraße E6 fährt der Reisemobilist stets in nördliche Richtung und erfreut sich an den vielen unterschiedlichen Landschaftstypen, wie Fjord, Fjell, Gebirge und Täler. Entlang der Route findet man ausreichend Campingplätze und nette Städte wie Steinkjer oder Mosjøen die zu einer Stippvisite einladen. Nördlich der Industriestadt Mo i Rana fährt man durch das große Saltfjell zum Polarkreiszentrum (2). Direkt an der E6 bildet es die Pforte zum „Reich der Mitternachtssonne“. Über die Stadt Fauske geht es zum Küstenort Bodø. Hier setzt die Fähre samt Reisemobil zu den Lofoten über. Diese Inselgruppe im Nordatlantik gehört mit den schroffen Bergen, feinsandigen Stränden und hübschen Fischerdörfern wie Nusfjord (3) zu den schönsten Regionen Europas.
Lange Tage und keine Nächte... Begeistert verlässt man die Inselwelt der Lofoten und Vesterålen und steuert die Stadt Narvik an. Weiter geht es über die vertraute E6 gen Norden. Zeit sollte man für die Stadt Tromsø einplanen. Im quirligen Zentrum sitzt man nachts draußen und lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Auf der weiteren Tour durch Lappland ist der Stopp in Alta und die Besichtigung der bis zu 6.500 Jahre alten Felszeichnungen ein Muss. Danach geht es nach Hammerfest. Stell- und Campingplatz bieten sich in der einst nördlichsten Stadt der Welt zum Übernachten an. Die letzte Etappe führt durch den 6875 Meter langen Tunnel auf die Insel Magerøya. Das karge Eiland zieht durch das Nordkap und die nördlichste Stadt der Welt Honningsvåg (4) unzählige Besucher an. Am gebührenpflichtigen Nordkap-Besucherzentrum kann man mit dem Reisemobil übernachten und nachts durch den Globus (5) die Sonne betrachten.
Norwegen mit dem Wohnmobil - Atemberaubendes Westnorwegen erleben
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Mit Stena Line nach Norwegen: Oslo-Frederikhavn