Estland - reisemobil-routen.de
200 Kilometer
7 Tage
Mai bis September
Inselerlebnisse auf Saaremaa

Das nördliche baltische Land Estland gehört mit rund 1,3 Millionen Menschen zu den kleinen Ländern Europas. Dank EU-Mitgliedschaft und EURO ist eine Reise durch das Land an der Ostsee kein Problem. Zu den reizvollen Reiseregionen des Landes zählt die Insel Saaremaa, die trotz ihrer Größe von immerhin 2675 km² kaum bekannt ist. Sie ist die größte Insel Estlands und immerhin die viertgrößte Insel in der Ostsee. Mit rund 35.000 Menschen ist sie dünn besiedelt und so kann sich der Reisemobilist auf eine ruhige und erholsame Inselerkundung freuen. Mit der Fähre geht es zunächst von Virtsu zum Fähranleger Kuivastu auf die Insel Muhu. Dann wird die Fahrt zum Damm fortgesetzt, der Muhu mit Saarema verbindet. Nach wenigen Kilometern heißt es dann „Willkommen auf der Ostseeinsel Saarema“. Das Landschaftsbild der flachwelligen Insel ist geprägt durch Wiesen, Weiden, Heidegebiete, Nadelwälder, zerklüftete Buchten und einsame Strände. Genau die richtige Insel um sich als Reisemobilist wohl zu fühlen. Camping- und Stellplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Auf der Rundreise ist man überwiegend auf Asphaltstraßen unterwegs und muss nur wenige Abschnitte auf Schotterstrecken fahren. Zügig geht es quer über das große Eiland zur Inselhauptstadt Kuressaare. Auf dem Weg lohnt ein Abstecher zum „Kaali Kraater“, einem mächtigen Krater, der durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Dann geht es nach Kuressaare, das auch mit einem Stellplatz aufwarten kann. Der Rundgang in dem Städtchen mit der idyllischen Altstadt bereitet viel Freude. Ein Highlight ist hierbei der Besuch der stattlichen Bischofsburg (1) aus dem 13. Jahrhundert. Das Herz der Stadt schlägt am Marktplatz mit seinen schönen Bauwerken, zu denen auch das alte Waagehaus aus dem Jahr 1663 gehört.
Highlights der Insel

Richtung Süden geht es dann auf die Halbinsel Sörve, vorbei an dem guten Campingplatz Tehurmadi. Am südlichen Zipfel der Halbinsel streckt sich der Leuchtturm (3) in die Höhe. Auf der weiteren Tour laden kleine Buchten zu einer Pause oder einem Bad ein. Besonders reizvoll zeigt sich der Steinstrand von Ohesaare (4). Nächster Stopp ist der Vilsandi Nationalpark. Über eine Schotterstraße erreicht man den Parkplatz mit Schutzhäuschen und Aussichtsturm. Hier lohnen sich abenteuerliche Wanderungen über die kleinen Inseln, bei der man auch durchs Wasser warten muss. Nächste landschaftliche Attraktion sind die steilen Klippen von Panga. Die lotrechte Steilküste ist hier rund 2,5 km lang und oberhalb erstreckt sich ein kleiner Trampelpfad. Über den Ort Leise (Campingplatz) geht es zum Dorf Angla. Hier gehört das Windmühlenmuseum (2) zu den vielbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel. Es erinnert daran, dass sich im 19.Jahrhundert mehr als 800 Windmühlen über die Insel verteilten. Die weitere Route führt zurück zur Insel Muhu, auf der man sich das Bilderbuchdorf Koguva mit seinen reetgedeckten Häusern anschauen sollte.
Estland mit dem Wohnmobil - Inselerlebnisse auf Saaremaa
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